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Besetzung
John Malkovich: KLIMT
Veronica Ferres: EMILIE FLÖGE
Stephen Dillane: SEKRETÄR
Saffron Burrows: DIE TÄNZERIN
Nikolai Kinski: SCHIELE
  Geboren 1973 in London, Großbritannien.

FILMOGRAFIE (AUSWAHL)

Klimt 2006
Perfect Creature 2005
Troja 2004
El misterio Galindez 2003
Frida 2002
Hotel 2001
Enigma – Das Geheimnis 2001
Time Code 2000
Gangster No. 1 2000
Miss Julie 1999
Deep Blue Sea 1999
Wing Commander 1998
The Loss of Sexual Innocence 1998
Nevada 1997
Heirat nicht ausgeschlossen 1997
Hotel de Love 1996
Circle of Friends – Im Kreis der Freunde 1995

INTERVIEW

Mindestens so viele Fragen wie Antworten – SAFFRON BURROWS über die Herausforderung, ein Geheimnis zu spielen.

Erzählen Sie mir etwas über ihre Rolle. Sie scheint die einzige Frau zu sein, die mit Klimt spielt, während sonst immer er derjenige ist, der mit den Frauen spielt.

SAFFRON BURROWS: Das Problem mit diesem Film ist, dass er mindestens so viele Fragen stellt, wie er Antworten gibt. Immer wenn man glaubt, man weiß, wohin die Geschichte führt, ändert das Drehbuch sofort seine Richtung. Für mich als Schauspielerin sind das gute und schlechte Nachrichten zugleich – immerhin muss ich eine Frau darstellen, die sich dauernd ändert, die immer für eine Überraschung gut ist. Sie versucht gar nicht unbedingt ein Geheimnis zu sein. Aber trotzdem ist sie eines.

Wie würden Sie Raoúl Ruiz beschreiben?

SAFFRON BURROWS: Er bringt mich zum Lachen. Er ist ein außerordentlicher Regisseur. Und er ist absolut unfähig, direkt auf eine Frage zu antworten. Wenn ich ihn zum Beispiel frage: „Ist die Figur, die ich im Film spiele, eine Französin? Oder hat sie doch eher etwas mehr von einer Italienerin? Was glaubst du?"

Na ja, würde Raoul Ruiz dann antworten, es gibt einen griechischen Mythos über einen Apfel, der vom Baum fällt und so weiter und so fort. Als Schauspielerin gefällt mir das sehr gut. Mit Raoúl Ruiz zu arbeiten ist eine Herausforderung. Seine Filme haben Textur und Tiefe. Das tut mit gut.
 
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