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Ein Krankenhaus. Der Maler Egon Schiele kommt, um ein Portrait Gustav Klimts auf dem Totenbett anzufertigen. Als Schiele Klimt gegenübersteht, bewegen sich Klimts Lippen. Klimt spricht, kaum hörbar. Er spricht von Blumen …
Rückblende. Klimt in seinem Atelier mit seinen Modellen. Klimt im Cafe Central. Ein Streit entbrennt zwischen Loos und den Anhängern der verschiedenen Kunststile. Ein Mann erscheint im Spiegel …
Die Weltausstellung von Paris, 1900. Klimt und Midi, seine treue Freundin und Begleiterin, sind anlässlich der Verleihung der Goldmedaille für sein Werk „Philosophie" aus Wien angereist. Im Laufe des Abends trifft Klimt den Mann aus dem Spiegel wieder, der sich ihm als Sekretär der Botschaft vorstellt. Zu Klimts Ehren findet die Vorführung eines von Georges Méliès inszenierten Films statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen Klimt und einer weltberühmten Tänzerin dargestellt wird. Klimt ist sowohl von diesem Film als auch von dessen Hauptdarstellerin, einem Double jener Tänzerin, fasziniert.
Später am Abend geleitet der Sekretär Klimt zum Haus des Herzog Octave Wolff Helenia, wo auch die Tänzerin residiert. Klimt ist verwirrt. Steht er der echten Tänzerin gegenüber oder deren Double? Als die beiden ein Liebespaar werden, bittet die Tänzerin Klimt, ein Portrait von ihr anzufertigen.
Klimt lässt Midi alleine nach Wien zurückkehren. Er bleibt mit der Tänzerin in Paris. Nach einigen berauschenden Tagen aber ändert sich die Stimmung der Tänzerin, ihre Launen werden immer entmutigender. Sie verlässt Paris, ohne sich zu verabschieden und Klimt kehrt nach Wien zurück.
Als Klimts Allegorien-Bildnisse, im Staatsauftrag und unter Vorausbezahlung erstellt, von Seiten der Öffentlichkeit und auch von offiziellen Seiten auf Ablehnung stoßen, beschließt Klimt, die Werke aus der Sezession zu entwenden. Ein Fotograf beobachtet ihn dabei und veröffentlicht Fotos. Doch Klimt hat Freunde, die dem drohenden Skandal ein Ende setzen. Ein reicher Kunstsammler, August Lederer, kauft eines der Bilder und befreit Klimt damit von seinen Schulden. Midi überbringt Klimt diese gute Nachricht, und es ist auch Midi, die ihn über die Geburt einer weiteren Tochter unterrichtet. Klimt ist bereits Vater von etwa 17 Kindern, nichtsdestotrotz ist er hocherfreut über die Geburt seines kleinen Mädchens. Sofort macht er sich auf den Weg, sein Kind zu sehen. Mizzi, die Kindsmutter, erhält von Klimt finanzielle Zuwendungen, so wie auch all die anderen Mütter seiner zahlreichen Kinder.
Unterdessen ist die Tänzerin in Wien eingetroffen. Klimt begibt sich zu Herzog Octaves Wiener Villa, um sie zu sehen. Der Herzog, nun an einen Rollstuhl gefesselt, klärt Klimt über die von ihm inszenierten Verwechslungsspiele und über seine „Sammlung" von Doubles auf. Klimt erfährt, dass die echte Tänzerin die Ehefrau des Herzogs war, und bereits vor zwanzig Jahren verstorben ist. Er verlässt den Herzog zutiefst verletzt.
August Lederer will Klimt das Portrait der Tänzerin abkaufen, um es dem neuen Ehemann der Tänzerin (oder eines der zahlreichen Doubles?) zu überlassen. Klimt lehnt ab.
Abends im Cafe Central macht Klimt Bekanntschaft mit Hugo Moritz, einem ehemaligen Kellner. Moritz besteht darauf, Klimt in sein Haus einzuladen. Auf dem Heimweg trifft Klimt auf seinen Doppelgänger, den er in Paris anlässlich der Méliès Filmvorführung kennen gelernt hatte. Es entsteht ein handfester Streit, Klimt wird niedergeschlagen. Zurück in seinem Atelier ist Klimt am Ende seiner Kräfte. Er versucht das Atelier zu verlassen, es gelingt ihm nicht. Plötzlich beginnt es zu schneien. Der Sekretär erscheint und weist ihm den Weg. Klimt wandelt durch einen großen Raum, voll mit Gegenständen der Vergangenheit. Er trifft auf das Mädchen Silvia, das ihn weiter in einen anderen Raum geleitet.
Dieser Raum ist Klimts Sterbezimmer im Krankenhaus. Klimt liegt auf dem Bett, Schiele arbeitet an seinem Portrait. Der Schnee verwandelt sich in einen Regen von Blütenblättern …
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