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GUSTAV KLIMT
Der Film umfasst die Jahre 1900-1918, die letzten 18 Jahre von Klimts Leben. Zwischen Akademismus und Moderne, zwischen Staatskunst und freier Kunst ist Klimt ein Mann, der es schafft, die Widersprüche seiner Zeit aufzuzeigen. Seine Faszination für die Tänzerin bestimmt sein Leben beinahe im gleichen Ausmaß, wie seine künstlerische Tätigkeit. Er wird zum Spielball seiner Gefühle zu dieser Tänzerin, und leidet gleichzeitig unter seiner Unfähigkeit seiner getreuen Freundin Midi dieselben Gefühle entgegenzubringen.
EMILIE FLÖGE (MIDI)
Sie verkörpert das Idealbild der Frau. Aus dem aristokratischen Milieu stammend, unterstützt sie Klimt bei seiner Arbeit und dient ihm insbesondere als Mittlerin zu den reichen Wiener Familien. Als ewige Komplizin des Malers ist Midi eine geheimnisvolle, undurchschaubare Person, die einen „beunruhigenden Sinn für Humor" besitzt.
DIE TÄNZERIN
Mehr als eine Persönlichkeit, ist sie ein Traumbild des Halb-Mondänen. Halb Frau von Welt, halb Geliebte, die sich aushalten lässt. Sie ist Künstlerin und Tänzerin, sie fasziniert Klimt, obwohl man niemals wirklich weiß, ob sie selbst agiert oder eine ihrer Doppelgängerinnen.
DER SEKRETÄR
Mehr Gespenst als Wahnvorstellung, könnte der Sekretär Klimts politische Gesinnung darstellen. Er ändert häufig seine Funktion, seine Stellung verleiht ihm immer öffentliche Macht. Befremdend allwissend, beweist er Väterlichkeit und Wohlwollen gegenüber Klimt. Überdies scheint der Maler bei jedem neuerlichen Zusammentreffen mit dem Sekretär einen Pakt mit dem Teufel einzugehen. |
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